400 Besucher bei Laufer "Badebeats"

03.09.2012 Von: Pegnitz-Zeitung

„Endlich geht mal was in Lauf – weiter so!“ Dieser Kommentar auf www.n-land.de zur Samstagabend-Party „Badebeats“ im Laufer Freibad drückt aus, worum es bei dem Open-Air-Clubbing ging: Die Jugendlichen vermissen seit dem Aus des Acid Club Mitte 2011 eine trendige Location. Für das eher herbstliche Wetter sind die etwa 400 Gäste auf der Kiosk-Wiese durchaus als Erfolg zu werten.

„Wir sind auf jeden Fall zufrieden“, bilanzieren die Hauptinitiatoren Andreas König sowie Stadtrat und Jugendbeauftrager Johannes Auernheimer am Tag darauf. Es lief nicht alles wunschgemäß, was aber praktisch nur mit dem kalten Wetter zu tun hat. Denn „Badebeats“ begann eigentlich bereits um 14 Uhr mit dem ersten von sieben DJs, aber weil nur wenig Badegäste auf dem Gelände waren, verirrte sich am Nachmittag auch kaum einmal jemand in die Partyzone am Kiosk. Angesichts des gebotenen Programms mit in Lauf recht bekannten Discjockeys findet es der Jugendbeauftragte schade, dass sich die Wiese erst gegen 20 Uhr füllte. Er schätzt aber auch, dass der Schauer der Veranstaltung 50 bis 100 Besucher kostete, zum Glück aber nicht mehr ins Kontor schlug.

Als das Areal mit den Schwimmbecken gegen 20 Uhr plangemäß abgesperrt war, begann aber auch erst die normale Ausgehzeit für Jugendliche und junge Erwachsene. Zwischen DJ-Pult, Bars, Grillstand und Kiosk sammelten sich bis 22.30 Uhr das Partyvolk in immer größerer Zahl, konsumierte kräftig Drinks und Bier, plauderte entspannt oder tanzte zu DJ serdal, den einige Kollegen verstärkten, die tagsüber bereits Chef am Plattenteller gewesen waren.

„Für das Wetter war das super“, sagt Auernheimer. Immerhin kam eine Absage nie in Frage, soweit das Wetter einigermaßen hielt. Die Vorbereitungen mit Licht- und Soundanlage, Absperrungen und, und, und waren viel zu umfangreich gewesen. 20 Jugendliche hatten alles auf die Beine gestellt, dazu kam das Personal der Zanzibar, die voll hinter dem Freiluft-Club stand und sich – wie der Laufer Jugendrat – auch eine Neuauflage im nächsten Jahr vorstellen könnte. Kurz angesprochen wurde auch ein Termin früher im Jahr, aber eine Wettergarantie gibt es natürlich da auch nicht und es ist erst noch zu prüfen, ob die mit Zigarettenkippen übersäte Wiese in der Hauptsaison nicht ein Problem darstellt. Generell hat aber die Stadt natürlich das letzte Wort, ob es überhaupt eine Neuauflage gibt.

Ein großes Plus in der Argumentation der Jugendlichen ist der sehr friedliche Ablauf. Zwar wurde Alkohol getrunken, aber der Sicherheitsdienst musste nicht einschreiten und als die Musik gegen halb zwölf verstummte, zogen die Besucher einfach weiter. Schließlich gab es in der Zanzibar und auch im Antigo noch Deep- und Tech-House-Partys.

Bericht von N-Land übernommen. Hier gehts zur Homepage: www.n-land.de

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