Stimmung bei „Beat“ im Freibad

01.10.2013 Von: Pegnitz Zeitung

Nach dem Erfolg im letzten Jahr wurde am Wochenende die Open-Air-Disco „Badebeats“ im Laufer Freibad bei perfektem Wetter und über 600 Besuchern nochmal getoppt:. Acht DJs und DJ-Teams legten am Samstag kurz vor Ende der Freibadsaison von 14 bis 24 Uhr verschiedenste House-Musik Richtungen auf. Organisiert wurde die ganze Veranstaltung von einem 13-köpfigem Organisationsteam, das sich aus engagierten Jugendlichen, Mitgliedern des Jugendrats sowie Vertretern des TSV Lauf zusammensetzt.

Den Anfang machten die Nürnberger (sie kommen ursprünglich aus Kirchröttenbach und Unterwindsberg) Luca Tondo und Daniel Meyer: „Auch wenn bei uns noch nicht soviel los war, hat es einfach Laune gemacht“, sagen sie. „So ein Open-Air-Event ist vom Feeling her etwas ganz anderes als im Club aufzulegen. Außerdem hatten wir den Eindruck, dass dadurch, dass es schon so früh losging wir am Nachmittag Werbung in eigener Sache gemacht haben und einige Leute die einfach nur im Bad waren sich durch die Musik spontan dazu entschieden haben, abends noch vorbeizuschauen.“

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Diese Vermutung bestätigten auch Chris (24) und seine Freundin Anna (25) aus Lauf: „ Wir hatten zwar schon mitbekommen, dass heute Musik im Freibad ist, waren uns aber nicht sicher ob wir uns auch eine Karte kaufen sollten. Überzeugt hat uns dann das Event selber, das hat man ja mitbekommen vom Bad aus. Da man tagsüber auch noch kostenlos auf die Wiese am Kiosk konnte, haben wir uns das einfach mal angehört und waren uns dann auch schnell einig, dass wir uns für den Abend auf jeden Fall noch Karten holen.“

„Obwohl der Vorverkauf nur sehr schleppend lief“, so der Jugendbeauftragte der Stadt Lauf und Mitveranstalter Johannes Auernheimer, „konnten wir unser selbst gestecktes Ziel erreichen: Die Besucherzahlen aus dem Vorjahr toppen und zugleich die Veranstaltung noch attraktiver machen. Und ich glaube das ist uns auch gelungen.“

Sponsoren halfen mit

Insgesamt wurden für die Badebeats am Abend im Laufer Freibad an die 650 Karten verkauft. Unterstützt wurde das Event finanziell von Sponsoren, der Sparkassen Nürnberg und der AOK Bayern; die Stadt Lauf unterstützte das Team materiell und war natürlich auch für die Genehmigung zuständig. „Wir sind froh, dass wir auf so breite Unterstützung bauen konnten - ohne sie wäre das Event nur sehr schwer durchführbar gewesen,“ würdigt Michael Gruber aus dem Orgateam das Engagement der verschiedenen Partner.

Auch Andreas König, selbst DJ und verantwortlich für die anderen Künstler war rundum zufrieden:“ Es hat von vorne bis hinten alles einwandfrei geklappt und auch für die Musik haben wir bis jetzt nur positives Feedback bekommen.“

Hauptverantwortlicher für den Besucherrekord war neben den bekannten Künstlern natürlich auch das perfekte Spätsommerwetter. Bei fast hochsommerlichen Temperaturen war das Bad auch tagsüber schon sehr gut besucht. Selbst um 19.30 Uhr zeigte das Thermometer dann noch 24 Grad an und lockte somit einige Freibadgänger kurzerhand zu Badebeats.

Besonders der Local-DJ Fabi Hendl, der auch schon auf bekannten House-Events wie Apnea in Nürnberg aufgelegt hat wurde, immer wieder lobend erwähnt: „ Endlich ist mal was los in Lauf! Ich bin heute von Anfang an da und werde sicherlich auch bis ganz zum Schluss bleiben. Das hier ist genau meine Musik. Auch wenn mir bis jetzt alle DJs gut gefallen haben mein Favorit ist und bleibt Fabi Hendl,“ sagt etwa Karin (20). Aber auch die anderen überregional bekannten DJs Serdal, Birke und Marko M. erfüllten ihre Rolle als Publikumsmagneten und lockten zahlreiche House-Freunde aus der ganzen Region an.

After-Show-Party

Wer nach der Pre-Party vor einer Woche auf dem Kunigundenberg und nach Badebeats am Samstag noch nicht genug hatte, pilgerte um Mitternacht noch ins Antigo. Dort stieg für die über 18-Jährigen direkt die Aftershow-Party mit den DJs Chris Binder, Tobi Gorki und Naydeck.

Neben den ausschließlich positiven Stimmen über das Event stößt man allerdings besonders bei den unter 18-Jährigen immer wieder auf das Anliegen, doch öfter so eine Veranstaltung in Lauf auf die Beine zu stellen. Die 17-jährige Kim aus Röthenbach bemängelt, dass es, außer Kirchweihen in Lauf und Umgebung viel zu wenige Veranstaltung für Jugendliche gebe, obwohl diese doch so gut angenommen würden. „Auch wenn ich ja nicht zur Aftershow ins Antigo gehen kann, war das hier so eine coole Veranstaltung, so etwas müsste es einfach viel öfter geben.“

Bericht von N-Land übernommen. Hier gehts zur Homepage: www.n-land.de

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